Phuket
- Die Insel
Geographie Insel
Phuket - die
Perle der Andamanen-See liegt ca. 870km von Bangkok entfernt im
Süden Thailands. Phuket ist heute eines der beliebtesten
Reiseziele Asiens. Mit einer Länge von etwa 50 km und
einer Breite von etwa 22 km ist sie etwa 543 km²
groß und damit Thailands größte Insel.
Sie etwas so gross wie Singapur.Sie besitzt als einzige Insel
gleichzeitig den Status einer Provinz.
Durch
eine
etwa
1 Meile lange und eine 1/2 Meile breite Wasserstraße ist die
Insel vom Festland getrennt. Die Sarasin Bridge verbindet
Phuket mit dem Festland. Etwa 70 Prozent von Phuket ist
gebirgig, im westlichen Bereich der
Insel erstreckt sich eine Gebirgskette von Norden nach
Süden.Der
höchste Berg mit 529 m ist der Mai Tao Sip Song. Er
erstreckt sich Bezirke von Patong
bis Kathu. befindet.
Die restlichen 30 Prozent der
Insel,
vor allem im Zentrum und im Süden, wird von Ebenen beherrscht.
Die
malerischen Buchten im
Südsee-Flair sind die größten Attraktionen
der Insel. Zu den beliebtesten Ständen gehören Patong
Beach, Karon Beach und Kata Beach auf der Westseite der Insel. Zu
den Flüssen der Insel gehören
Khlong Bang Yai, Tha Jin, Khlong Tha Rua und Khlong Bang Rong.
Population Die
offizielle Einwohnerzahl Phukets liegt bei etwa 320.000 Personen. Diese
Zahl erfasst aber nur diejenigen die in Phuket registriert sind. In
Wirklichkeit sind es wiit mehr als das Doppelte, da ein
grosser Teil der hier lebenden und vor allem arbeiten in anderen
Provinzen registriert sind und daher nicht erfasst werden.
Verwaltung Die
Provinz ist in drei Kreise (Amphoe) eingeteilt
Amphoe Mueang Phuket, Amphoe Kathu und Amphoe Thalang.
Es gibt insgesamt neun Stadtbezirke in der
Provinz Phuket, Phuket-Town mit
Grossstadt-Status, Patong mit Stadt-Status und
sieben Kleinstädte, Karon, Kathu,
Thep Krasattri, Choeng Thale, Ratsada, Rawai und Wichit
sowie 103 Dörfer (Mubaan).
Wirtschaft Seit
den frühen 80er Jahren ist Tourismus
die Haupteinnahmequelle. Hotels, Restaurants,
Reiseunternehmen und Souvenirläden haben sich seitdem
überall auf der Insel niedergelassen.
Während der
einstmal wichtige Zinnbergbau eingestellt, ist die
Landwirtschaft für eine große Zahl von Menschen
immer noch wichtige Einnahmequelle. Hauptsächlich
werden
Kautschuk, Kokosnüsse, Cashewnüsse, und Ananas
angebaut. Ebenso haben Krabbenzucht, vor allen an Ost- und
Südküste und Perlenzucht einen gewichtigen Anteil an
der Wirtschaft. Der Fang und die Verarbeitung von Fischen und
anderen Meerestieren leistet einen ebenso wichtigen Beitrag. Die
Bauindustrie ist zu einem wichtigen Faktor bei der
Beschäftigung geworden. Die Projekte reichen von massiven
öffentlichen Bauvorhaben, großen
Bürogebäuden, unzähligen
Shophäusern, Hotels und Wohnanlagen mit Hunderten von
Einheiten, grossen Villen, bis hin zu Einfamilienhäusern und
Wohnungen.
Religion Staatsreligion
in Thailand ist der Buddhismus. Etwa 95% aller Thais sind
Buddhisten,
auf Phuket beträgt ihr Anteil allerdings nur 60%. Die
restlichen 40% bestehen aus Moslems, Christen, Hindus, Sikhs und
Animisten.
In seiner heutigen Form
präsentiert der
thailändische Buddhismus eine Mischform mit zahlreichen
hinduistischen, brahmanistischen und animistischen Elementen.
Vielerorts werden alte Bäume mit
Opfergaben bedacht, um die
ihnen innewohnenden Geister milde zu stimmen. Die
allgegenwärtigen Geisterhäuschen sind dem Erdgeist
gewidmet, der dem Haushalt Wohlstand und Glück bescheren soll.
Geschichte An
der Westküste gibt
es zahlreiche malerische Sandstrände, von denen einer, der
Patong-Strand, nach Aufzeichnungen von Captain Alexander Hamilton noch
Anfang des 18. Jahrhunderts einen vorzüglichen Schutzhafen
für Segelschiffe bei Nordost-Monsun bot. Heute sind
viele
Strände das Ziel touristischer Pauschalurlauber aus der ganzen
Welt.
Auf
alten Seekarten seit dem 13. Jahrhundert wird die Insel als Junkceylon
bezeichnet, wahrscheinlich eine Verballhornung des malaiischen Ujong
Salan, welches „Kap Salang“ bedeutet.
„Junkceylon“ hat nichts mit chinesischen Dschunken
oder der Insel Ceylon zu tun.
Auf portugiesischen
Karten steht die
portugiesische Schreibweise Iunsalão,
wieder eine andere Schreibweise ist Jonkcelaon.
Die
Einheimischen nannten
ihre Insel in alten Zeiten Chalang, später
taucht sie auch als Thalang in siamesischen
Dokumenten auf.
Die Bezeichnung
„Phuket“
war früher offensichtlich nur der Name des
südlichsten Bezirks der Insel, welcher wohl nur
zufällig Ähnlichkeit mit dem malaiischen
§Bukit" (Hügel)
hat, da die Malaien
nie auf der Insel sesshaft waren.
Erst gegen Ende des 19.
Jahrhunderts änderte sich der Name der Insel von Junkceylon in
den heutigen Namen „Phuket“.
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